Flyableday · Thermikkarte

Lufträume für Gleitschirm- und Drachenflieger: ein Überblick

Andreas Schachinger · Stand · 2 Min. Lesezeit

Kontrollzonen, Luftraumklassen, Flugbeschränkungsgebiete und Höhenangaben in Fuß und Flight Level — was Gleitschirm- und Drachenflieger vor dem Streckenflug wissen müssen.

Wer nur am Hausberg kreist, kommt selten mit Lufträumen in Berührung. Wer auf Strecke geht oder hoch steigt, schon. Dieser Überblick erklärt die Grundbegriffe — die verbindlichen Regeln stehen in den Luftfahrtkarten, im Luftfahrthandbuch (AIP) deines Landes und bei deinem Verband (z. B. ÖAeC oder DHV).

Kontrollierte und unkontrollierte Lufträume

Lufträume sind in Klassen von A bis G eingeteilt. Für Gleitschirm- und Drachenflieger zählt vor allem:

Typische Gebiete auf der Karte

Höhenangaben richtig lesen

Luftraumgrenzen werden in Fuß angegeben, in drei verschiedenen Bezügen:

Merkhilfe: 1000 ft ≈ 305 m. Plane mit Reserve und fliege nie direkt an einer Grenze entlang.

Lufträume in der Thermikkarte

Schalte „Lufträume“ ein. Mit „unter“ blendest du nur Lufträume ein, deren Untergrenze unterhalb einer gewählten Höhe liegt — also die, die dich in deiner Arbeitshöhe tatsächlich betreffen. Eingefärbt wird standardmäßig nach Zutritt. Fährst du mit dem Zeiger über einen Luftraum, nennt die Werteanzeige seinen Namen und seine Grenzen.

Wichtig: Die Darstellung ist eine Planungshilfe aus amtlichen Daten, aber keine Navigationsgrundlage. Für den Flug gehört eine aktuelle Luftraumdatenbank ins Fluginstrument, und vor dem Start ein Blick in die NOTAMs — zeitweise Sperrungen (Militärübungen, Veranstaltungen, Rettungseinsätze) sind in keiner statischen Karte enthalten.

Weitere Tipps